Wiki

für WordPress-Entwickler

Anleitungen, Snippets und mehr…

Meine optimale WordPress-Entwicklungsumgebung für Themes und Gutenberg-Blöcke mit PHPStorm und Docker

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Die WordPress-Entwicklung von Themes und Gutenberg-Blöcken erfordert eine stabile und effiziente Entwicklungsumgebung. In diesem Beitrag stelle ich meine bevorzugte WordPress-Entwicklungsumgebung vor, die PHPStorm, GitLab, DevKinsta, Docker-Desktop und bewährte WordPress-Plugins wie ACF Pro, WP Rocket, Yoast SEO und Gravity Forms kombiniert. Außerdem arbeite ich mit dem Starter-Theme underscore_s und schätze, wie alle Komponenten nahtlos zusammenwirken.

1. WordPress-Entwicklungsumgebung – Die perfekte Kombination aus PHPStorm, GitLab und Docker

PHPStorm ist mein bevorzugtes IDE für die WordPress-Entwicklung. Mit seiner umfassenden PHP-Unterstützung, intelligentem Code-Completion und eingebauten WordPress-Integrationen erleichtert es die Arbeit erheblich. In Verbindung mit GitLab als Versionskontrollsystem sichere ich meine Projekte zuverlässig und halte den Code sauber und nachvollziehbar.

Die lokale Entwicklungsumgebung basiert auf DevKinsta in Kombination mit Docker-Desktop. DevKinsta ermöglicht es, schnell neue WordPress-Instanzen aufzusetzen, während Docker für eine konsistente und flexible Container-Umgebung sorgt. So laufen alle Projekte isoliert, wodurch Kompatibilitätsprobleme vermieden werden.

Vorteile dieser Kombination:

• Reibungsloses Zusammenspiel von PHPStorm und Docker

• Schnelle Projektstarts mit DevKinsta

• Einfache Versionskontrolle über GitLab

• Skalierbare und konsistente Umgebung dank Docker

2. WordPress-Plugins – Optimierte Arbeitsabläufe

In jedem Projekt nutze ich eine bewährte Auswahl an Plugins, die meine Entwicklungs- und Optimierungsprozesse unterstützen:

ACF Pro: Erweitert die Möglichkeiten von WordPress durch benutzerdefinierte Felder und erlaubt die einfache Integration komplexer Inhalte in Gutenberg-Blöcke.

WP Rocket: Für eine optimale Performance und schnelles Laden der Seiten. WP Rocket bietet Caching, Lazy Loading und viele weitere Optimierungen.

Yoast SEO: Unterstützt bei der OnPage-Optimierung, hilft bei der Erstellung von SEO-freundlichen Inhalten und verbessert die Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

Gravity Forms: Für komplexe Formulare mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche und vielen Erweiterungsmöglichkeiten.

Warum diese Plugins?

Sie sind bewährt, bieten umfassende Funktionen und lassen sich problemlos in meine Entwicklungsumgebung integrieren.

WordPress-Entwicklungsumgebung

3. Arbeiten mit underscore_s und Gutenberg-Blöcken

Als Grundlage für meine WordPress-Themes nutze ich konsequent das Starter-Theme underscore_s (_s). Es liefert einen sauberen, gut strukturierten Code ohne Ballast und ist ideal für die individuelle Theme-Entwicklung.

Meine Vorgehensweise mit underscore_s:

1. Klonen des Starter-Themes:

Ich lade das aktuelle underscore_s-Theme herunter oder generiere es mit einem individuellen Namen über die offizielle Seite.

2. Einrichten der Verzeichnisse:

Das Theme wird in der lokalen WordPress-Installation integriert und anschließend mit ACF Pro und individuellen Gutenberg-Blöcken erweitert.

3. Integration der Gutenberg-Blöcke:

Die Blöcke werden direkt im Theme integriert – ohne externe Plugins. Das ermöglicht eine bessere Kontrolle über den Code und optimiert die Ladezeiten.

4. SCSS und Gulp:

Für das Styling nutze ich SCSS in Kombination mit Gulp, um CSS-Dateien zu kompilieren und zu minimieren. Das sorgt für sauberen und performanten Code.

4. Bewertung der Entwicklungsumgebung

Stärken:

Flexibilität: Docker und DevKinsta sorgen für eine konsistente und skalierbare Entwicklungsumgebung.

Effizienz: PHPStorm und GitLab ermöglichen schnelle Entwicklungszyklen und eine saubere Versionierung.

Optimierte Performance: WP Rocket und Yoast SEO gewährleisten schnelle Ladezeiten und eine gute SEO-Basis.

Strukturierte Entwicklung: underscore_s bietet eine saubere Grundlage, und ACF Pro erleichtert die Integration individueller Inhalte.

Schwächen & Optimierungsmöglichkeiten:

Komplexität der Umgebung: Die Kombination aus Docker, DevKinsta und PHPStorm kann anfangs komplex wirken. Eine direkte Docker-Nutzung ohne DevKinsta könnte langfristig mehr Flexibilität bieten.

Gutenberg-Blöcke: Die direkte Integration der Blöcke im Theme ist effizient, könnte aber durch ein dediziertes Plugin modularer gestaltet werden.

Automatisierung: CI/CD-Pipelines in GitLab könnten integriert werden, um Deployments zu automatisieren und Tests zu integrieren.

Fazit

Meine Entwicklungsumgebung für WordPress-Themes und Gutenberg-Blöcke ist flexibel, leistungsstark und auf Effizienz ausgelegt. Die Kombination aus PHPStorm, Docker und den bewährten Plugins sorgt für schnelle Entwicklungszyklen und eine hohe Qualität der Endprodukte. Mit kleineren Optimierungen – wie einer stärkeren Automatisierung – könnte das Setup noch effizienter werden.